Der sitzt in Düsseldorf. Düsseldorf ist nur ein Grund, Nordrhein-Westfalen zu besuchen.
Rheinturm Düsseldorf
Die Stadt Köln pflegt eine jahrhundertealte Rivalität mit der Landeshauptstadt Düsseldorf: Ob in Wirtschaft, Kunst oder Brauchtum - immer geht es darum, der Bessere zu sein. In Sachen moderner Architektur hat Düsseldorf die Nase vorn. Der Rheinturm, die Gehry-Bauten (rechts) und der Medienhafen zeigen sich vom Rhein aus von ihrer schönsten Seite. Hinter dem Rheinturm: das Landtagsgebäude.
Kölner Dom
Er ist das Wahrzeichen der Stadt und weltweit bekannt. Der Kölner Dom bestimmt mit seinen fast 160 Metern Höhe das Erscheinungsbild der Metropole am Rhein. Bereits 1248 war die Grundsteinlegung der gotischen Kirche, fertig gestellt wurde sie allerdings erst im 19. Jahrhundert. Besonders sehenswert im Innenraum ist der Dreikönigenschrein, eine bedeutende Goldschmiedearbeit aus dem Mittelalter.
Karneval im Rheinland
Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch erobern jedes Jahr die Jecken die Städte am Rhein. Bunt verkleidet feiern Millionen Menschen in den Straßen und Kneipen der Karnevalshochburgen. Besonders wild geht es in Köln zu. Hier gibt es den größten Rosenmontagszug Deutschlands: Rund 12.000 Jecken ziehen durch die Straßen und werfen den Zuschauern Unmengen von Süßigkeiten zu - wenn kein Corona ist.
Ex-Regierungsviertel in Bonn
Zu Köln und Düsseldorf gesellt sich eine dritte Stadt am Rhein: Bonn. Ihre Sternstunden erlebte die kleine Stadt als Regierungssitz der BRD zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Wiedervereinigung. Die alten Gebäude bestimmen das Rheinufer im Süden - manche lassen sich besichtigen, andere sind noch heute Sitz von Ministerien. Im "Schürmann-Bau" (Bildmitte) befindet sich die Zentrale der DW.
Wandern in der Eifel
Auch Naturliebhaber kommen in Nordrhein-Westfalen auf ihre Kosten: Die Eifel im Südwesten des Landes lädt zum Wandern und Rad fahren ein. Ihre Landschaft ist sehr vielfältig - das Motto des Nationalparks Eifel lautet nicht umsonst Wälder, Wasser und Wildnis. Über 7800 Tier- und Pflanzenarten wurden bisher gezählt, mehr als ein Viertel davon steht auf der Liste gefährdeter Arten.
Aachener Dom
Highlight im Westen von Nordrhein-Westfalen ist der Aachener Dom, der 1978 als erstes deutsches Bauwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. 796 war Grundsteinlegung. Er wurde von Karl dem Großen in Auftrag gegeben, der noch an seinem Todestag in der Kirche bestattet wurde. Gleich nebenan befindet sich die Schatzkammer des Doms mit der berühmten Karlsbüste aus dem 14. Jahrhundert.
Rad fahren in Münster
Das westfälische Münster gilt als Fahrradstadt: Auf rund 300.000 Einwohner kommen 500.000 Fahrräder! Das Rad ist aus dem Stadtbild nicht wegzudenken, wie hier auf dem Prinzipalmarkt oder auf dem Altstadtring "Promenade", der nur für Fahrräder und Fußgänger freigegeben ist. Mit 55.000 eingeschriebenen Studenten gehört Münster zu den größten Universitätsstädten Deutschlands.
Schloss Corvey in Höxter
Bis 1792 lebten hier Benediktiner-Mönche, seit 2014 ist Schloss Corvey UNESCO-Weltkulturerbe und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Westfalens. Seine Architektur stammt zum Teil noch aus der karolingischen Zeit. In der Fürstlichen Bibliothek, in der einst der Dichter Hoffmann von Fallersleben als Bibliothekar arbeitete, stehen fast 75.000 Bände.
Schwimmen in der Zeche Zollverein
Das Ruhrgebiet ist der Kern Nordrhein-Westfalens. Die Zeche Zollverein im rheinischen Essen liegt nur einen Kilometer entfernt von der Stadtgrenze zum westfälischen Gelsenkirchen. Das einst größte Steinkohlebergwerk der Welt ist heute wie Schloss Corvey und der Aachener Dom UNESCO-Welterbe. Gelände und Gebäude der Industriebrache werden heute für Kunst, Kultur und Freizeit genutzt.
Fußball-Derby im Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet wird nicht nur durch seine Industriekultur geprägt, sondern auch durch seine zahlreichen Fußballvereine. Hier gibt es deutschlandweit die meisten aktiven Spieler und Zuschauer. Über die Landesgrenzen hinweg sind vor allem die beiden Großen der Region, Schalke 04 und Borussia Dortmund, bekannt. Ruhrgebiet-Fans sollten ein Derby der rivalisierenden Mannschaften nicht verpassen.
Autorin Elisabeth Yorck von Wartenburg
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