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Hans Scharouns Haus Schminke: Im Experimentierland der Moderne

Das Haus Schminke in Löbau gilt als eines der beeindruckendsten Wohnhäuser der 1930er Jahre. Für den Architekten Hans Scharoun war es gar „Das Haus, das mir das Liebste war“. 1933 als „Fabrikantenvilla“ in einer der stärksten Industrieregionen Deutschlands voller Innovationsglaube entstanden, ist es heute ein Beispiel für moderne Architektur im ländlichen Raum. Die Lage abseits der großen Städte in einer Region, die noch immer mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft, bringt sowohl Hürden als auch Möglichkeiten mit sich. Die zahlreichen Projekte der letzten Jahre haben gezeigt: Das kulturelle Erbe und die Architekturlandschaft der Zwischenkriegszeit in unserer Region sind riesengroß, breit gefächert und ausgesprochen spannend. Und da Anerkennung und Aufmerksamkeit im ländlichen Raum manchmal gar nicht so einfach sind, sind Netzwerke umso wichtiger. In den vergangenen Jahren konnte mit dem deutsch-tschechischen Projekt TOPOMOMO eine erste Grundlage geschaffen werden. Darauf soll nun aufgebaut werden. Das „Experimentierland der Moderne“ bietet riesige Potentiale und zahlreiche Akteure, die wir endlich zusammenbringen müssen. Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e. V. und Marianne Brandt-Gesellschaft e. V. Foto: Ralf Ganter

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Richard-Wagner-Straße 55, 09120 Chemnitz, Deutschland

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