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Ben J. Riepe - „GESCHÖPFE“

Mit sechs Performer*innen beleuchtet Ben J. Riepe die Conditio Humana, die Natur des Menschen, zwischen fragiler Kreatürlichkeit und eigener schöpferischer Wirkmacht, zwischen gottgleichem Tun und Hochmut, zwischen gnadenloser Ausbeutung der Umwelt und machtlosem Ausgeliefertsein ihr gegenüber – als Subjekt und Objekt einer natürlichen Weltordnung, als deren Spitze wir uns selbst betrachten. Welche Möglichkeiten eines neuen Miteinanders lassen sich aber stattdessen denken? Angelegt als transmediale Oper, die Bewegung, Skulptur, Tanz, Live-Gesang, Installation, Sound und digitale Impulse choreografisch in Verbindung setzt, reicht der Referenzraum und Bilderkanon für „GESCHÖPFE“ vom Frankenstein-Mythos zu Cyborgs und Chimären, von altgriechischen Mythologien bis zu Essays zum Zeitalter des Anthropozäns. Der Düsseldorfer Choreograf Ben J. Riepe studierte ursprünglich Tanz, sieht seine Arbeit aber heute zwischen visuellen und darstellenden Künsten positioniert. Ihn fasziniert das Spannungsfeld, in dem sich der Körper befindet, und seine Rolle als Instrument, als lebendes Kunstobjekt und als Mensch selbst. Auch das Ephemere und Beständige, der Inhalt und Ausdruck, das Politische, Soziale, Emotionale und Ästhetische, aber auch Möglichkeiten, Chancen, Probleme und Anforderungen prägen sein künstlerisches Schaffen. „Ich arbeite an der Kunst der Verführung und der Verführung der Kunst“, so Ben J. Riepe. Dauer: unb.

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Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf, Deutschland

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Source: reservix.de
Support: WEB.iXYt