WHAT WHAT

Henrik Siebold und Rudolf Ruschel

Gegensätze können reizvoll sein. Und gegensätzlicher als die beiden Geschichten, die die in Hamburg lebenden Autoren Henrik Siebold und Rudolf Ruschel erzählen, geht nicht: Siebold lässt in „Inspektor Takeda und das doppelte Spiel“ erneut seinen japanischen Inspektor an der Elbe ermitteln. Und Ruschel verlegt in „Ruhet in Friedberg“ die Geschichte gleich nach Niederösterreich. Inspektor Takeda wird zu einem Fall gerufen, der ihn besonders erschüttert. In einem Gewerbehof ist die Leiche eines Mannes gefunden worden, brutal hingerichtet. Und der Tote ist ein Landsmann Takedas und prominent obendrein: Ryūtarō Matsumoto ist ein Profifußballer, der beim HSV unter Vertrag steht. Takeda und seine Kollegin Claudia Harms vermuten zunächst ein Verbrechen im Fußballmilieu. Doch dann entdecken sie mysteriöse Dinge in der Vergangenheit des Spielers, die bis in hohe Yakuza-Kreise in Japan reichen. In Ruschels Debüt „Ruhet in Friedberg“ geht es schwarzhumorig zu: Die Freund Andi und Fipsi leben im Provinznest Friedberg, jobben beim örtlichen Bestatter, trinken viel, langweilen sich ebenso viel. Bis eines Tages ein Sarg, den die beiden Burschen zur Grabstelle tragen sollen, ungewöhnlich schwer ist. Dummerweise wollen Andi und Fipsi wissen, warum das so ist. Und als sie es dann erfahren, bricht über das beschauliche Friedberg eine Art Vorhölle herein. Fiasko nichts dagegen. Moderation: Volker Albers

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Jarrestraße 20, 22303 Hamburg, Deutschland

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Source: reservix.de
Support: WEB.iXYt