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Andreas Moster

FÜR SAALTICKETS wenden Sie sich bitte ebenfalls ab dem 15.7.2021,9.00 Uhr, an tickets@literaturhaus-hamburg.de. Aktuelle Informationen zu den die Präsenzveranstaltungen begleitenden Hygienevorschriften entnehmen Sie unserem Newsletter oder unserer Website. ------ Andreas Moster liest aus seinem neuen Roman »Kleine Paläste« Hanno und Susanne setzen sich aus. Carl Holtz, dem einst mächtigen König, ein Zwerg nun im Rollstuhl, der Kopf ein einziges Loch. Zwei benachbarte Häuser, zweimal Vater, Mutter, Kind. Es ist ein enges Personal, das der in Hamburg lebende Autor wählt, um die erzählerischen Symmetrien an asymmetrischen Entwicklungen zu schneiden. Der Schaden ist dauerhaft wie der Blutfluss aus einer Warze, die Emotionen so unzugänglich verschoben, wie vermeintlich nur der Demente auf ein bewusst gegen ihn geführtes Rasiermesser reagieren kann. Knapp 32 Jahre ist es her, dieses 1986, aus dem Hanno später wegen einer kleinen Ungeheuerlichkeit flieht und wegen dem Susanne aus einer großen Ungeheuerlichkeit bleibt. Ein Haus lichtvoller Größe war es, frisch saniert, die Eltern auf dem Zenit, die Fassade perfekt. Die Kinder im Fallen, 2018 nun, demontieren den Schauplatz im Versuch, ihn zu bespielen. Während Hanno die Pflege des kranken Vaters zum Gefängnis gerät, bereitet sich in Susanne die Freiheit vor. Im Rennen spürt sie, dass sie nie gerannt ist. Die Muskulatur brennt, die Lunge ein knisternder Teppich, im Skelett steht etwas schief und knackt bei jeder Streckung des rechten Knies. Andreas Moster legt mit »Kleine Paläste« (Arche Verlag) seinen zweiten Roman vor. Was er über die Psyche der Lebenden und Toten zu sagen weiß, mit welcher Sprache er es tut, ist eine Sensation. Moderation: Isabel Bogdan

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Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland

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Source: reservix.de
Support: WEB.iXYt