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WHAT WHAT

WOW SCHUBERT

Schuberts Streichquintett - genauer gesagt: Schuberts Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956 - ist mythenumrankt wie nur wenige Kammermusikstücke. Zu Lebzeiten des Komponisten unveröffentlicht und unaufgeführt - Schubert starb nur wenige Wochen nach Vollendung, fand es erst zwei Jahrzehnte später auf die Bühne - wuchs mit dem Mythos Schubert und seines frühen Tods auch die Würdigung des Quintetts. Nicht bloß die seltene Besetzung des Quintetts mit zwei Violoncelli macht es bemerkenswert - vielen erscheint es gar als Perfektionierung der kammermusikalischen Form, mit emotionalen Wirbeln, mit bedrückender Finsternis, mit verzweifelt euphorischem Tanz und einem spirituellem, beinahe jenseitigem Wissen in den Tönen dazwischen: ein Greatest Hit! In dieser Zusammenstellung, die zugleich eine Würdigung und ein Aufbrechen der Mythen um Schubert ist, wird ihm an die Seite gestellt, was oft bewusst übersehen wird: Ein Streichquintett mit zwei Violoncelli! Die britische Komponistin Imogen Holst hat, ähnlich wie Schubert, noch kurz vor ihrem Tod 1984 ein solches veröffentlicht, das hier mit den bekannten Sätzen Schuberts korrespondieren wird. Lieder der Komponistin und Märzrevolutionärin Johanna Kinkel kommentieren mit ihrer großen spätromantischen Kunstfertigkeit wiederum, dass die Alleinstellung Schuberts auch in dieser Disziplin vor allem auf ein bewusstes Überhören basiert: Zeit, die Nebenströme der Hits zu entdecken!

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Im Schloss 1, 72074 Tübingen, Deutschland

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Source: reservix.de
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