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CHÖRE DES SPEKULATIVEN

Was wäre, wenn... der Chor nicht seinen Platz im Theater verloren hätte? Im antiken Drama war er ein zentrales Element - zwischen Protagonist*innen und dem Publikum. In der Neuzeit verschwand er fast von den Bühnen, und mit ihm die kommentierende oder kritische Stimme des Kollektivs. CHÖRE DES SPEKULATIVEN mutmaßt: was würde der Chor sagen zu Texten und Szenen der Neuzeit? Wie hätte er sich positioniert in Barock, Aufklärung, Nachkriegszeit?… steht hier doch meistens das Individuum im Mittelpunkt. Wie hätte der Chor das kommentiert, konterkariert? Autor*innen aus China, der Türkei, Marokko, Griechenland und Deutschland schreiben Stimmen in stilbildende Szenen des ‚westlichen Kanons‘ hinein. In einer szenischen Installation werden die Zuschauer*innen Teil neuer Perspektiven. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, die Kunststiftung NRW und die Stadt Köln. Die Wiederaufnahme wird ermöglicht durch eine Wiederaufnahmefördeung des Fonds Darstellende Künste im Rahmen von Neutstart Kultur. Besetzung  Regie: Sebastian Blasius | Raum: Mark Lammert | Dramaturgie: Dirk Baumann | Licht: Jakob Boeckh | Assistenz: Leonie Hahn | Performer*innen: Berit Jentzsch, Alexandra Finder, Leonard Dick, Maria Helgath, Philipp Sommer, Brigitta Schirdewahn Mit Texten von Ebru Nihan Celkan, Karima El Kharraze, deufert + plischke, Zhu Yi, Björn SC Deigner, Antigone Akgün, Sophokles, Molière, Samuel Beckett, William Shakespeare, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller

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Uferstraße 23, 13357 Berlin, Deutschland

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